Minimalflächen II

Die Costasche Minimalfläche

Diese Minimalfläche wurde erst 1983 von C. Costa entdeckt und 1984 von D. Hoffmann und W. Meeks III als durchdringungsfrei nachgewiesen. Sie wird als ein mathematisches Wunder angesehen. Topologisch ist sie ein dreifach gelochter Torus; die drei Ringe, in denen die Fläche hängt, sind die Umgebungsränder der Löcher. Der Flächeninhalt ist ein relatives Minimum, das sehr groß ist im Vergleich zum absoluten Minimum, welches durch ein doppeltes Catenoid dargestellt ist. Daher läßt die Natur die Costasche Fläche als Seifenhaut eigentlich nicht zu. Sie mußte in vielfältiger Weise überlistet werden und ergab sich erst nach langen Experimenten mit diesem Resultat. Das Modell besteht aus lackierter Seifenlauge und wurde hergestellt von J. Neukirch und E.-M. Strobel.

Costa-Fläche 1 Costa-Fläche 2


Zwei verschiedene relative Minima im Würfel


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